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Brack, Robert  :  Blutsonntag
Roman
Blutsonntag
Blutsonntag

Edition Nautilus
13,90 EUR

incl. 7 % UST
Artikel-Nr.: 9783894017286
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  • 2010. 224 Seiten
  • Kartoniert/Broschiert
Leseprobe

Am sogenannten Altonaer Blutsonntag, dem 17. Juli 1932, kam es bei einem großen Aufmarsch der SA durch das traditionell rote Altona bei Hamburg zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit 18 Toten. Klara Schindler, Reporterin und kämpferische Kommunistin, deckt mithilfe eines verkrachten Kabarettisten, eines Straßenmädchens und eines ehrenhaften Gauners die Vertuschungen der Polizei auf und entschließt sich zur Rache.

Autorenportrait:
Robert Brack, geb. 1959, lebt in Hamburg. 1993 wurde er von der Raymond-Chandler-Gesellschaft mit dem Marlowe ausgezeichnet, 1996 erhielt er den Deutschen Krimi-Preis . Seit 1999 schreibt er auch unter dem Pseudonym Virgina Doyle.

Leseprobe:
Klara schaute von ihren mit schwarzer und roter Tinte verschmierten Händen auf. Das Farbband klemmte. Redakteure und Volontäre griffen nach den Jacken. Der eine oder andere zog ein Eisenrohr aus einer Schublade und steckte es sich in den Ärmel. Was ist denn los? Weißt du s nicht? , fragte Alfred verlegen und schaute den anderen hinterher, die aus der Tür drängten. Wir sollen mit den Druckern und den Auslieferern zur Kugel. Wird was gefeiert? Nazi-Versammlung. In der Kugel? Das ist doch unser Lokal. Eben. Fietje ist raus, heißt es, und der neue Besitzer ist Nazi. Deshalb. Alfred riss sich los. Kaufmann spricht dort in der Diele. Aha. Die Diele war der Festsaal des Bierlokals Zur Kugel. Wenn der NS-Gauleiter auftrat, würden viele kommen. Klara ließ das Farbband fallen und sprang auf. Ich komm mit , sagte sie, mehr zu sich selbst, denn die anderen trampelten schon durchs Treppenhaus. Sie schlüpfte in ihr Jackett, setzte die Schiebermütze auf die wirren dunklen Locken und rannte hinterher....

Rezension:
Die Könnerschaft, mit der Robert Brack seine ungewöhnlichen Storys komponiert, ist beinahe ohne Makel. (Reinhard Jahn) Brack interessiert, die Welt zu beschreiben, wie er sie sieht: bestimmt von Habsucht und Machtgier, von Eifersucht und Verrat. (Tobias Gohlis)


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