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Es muss im Leben doch mehr als alles geben!
Immer mehr Menschen streben das perfekte Leben an, für sich und bereits für die eigenen Kinder - ob es um Fitness, Schönheit, Jugendlichkeit, schulische oder berufliche Erfolge geht. In seinem Augen öffnenden Buch zeigt Klaus Werle, wer davon wirklich profitiert: eine Industrie aus privaten Bildungsanbietern wie Nachhilfeinstituten, Privatschulen und Karriere-Coaches. Die Unternehmen, für die wir in Schule, Studium und Beruf das Letzte geben und denen wir als aktive Kunden freudig teure Serviceleistungen abnehmen. Und nicht zuletzt der Staat, der weniger für Gesundheit und Renten ausgeben muss, sowie ganze Branchen, die vom Wunsch nach dem Besonderen und ethisch Guten leben. Doch der Perfektionswahn hat bislang unbekannte prekäre Folgen für den Einzelnen, die Wirtschaft und die Gesellschaft. Klaus Werle deckt sie auf und entlarvt die perfektionistischen Denkfehler. Eine fällige Abrechnung.
Klaus Werle, Jahrgang 1973, studierte Geschichte, Anglistik und Germanistik an der Universität Heidelberg und der University of Exeter. Er ist Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule und hat unter anderem für den Spiegel, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und die Frankfurter Rundschau geschrieben. Klaus Werle arbeitet als Redakteur beim manager magazin für das Ressort Karriere und lebt in Hamburg.
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